Marketing für Handwerker: So bekommt Ihr Betrieb mehr Aufträge
Marketing für Handwerker, ehrlich sortiert: welche Wege wirklich Aufträge bringen, was Portale kosten und warum Google-Profil und eigene Website das Fundament sind.
Marketing für Handwerker, ehrlich sortiert: welche Wege wirklich Aufträge bringen, was Portale kosten und warum Google-Profil und eigene Website das Fundament sind.
Die meisten Handwerksbetriebe sind über Jahrzehnte mit Empfehlungen gewachsen. Das funktioniert weiter, hat aber zwei Schwächen: Es lässt sich nicht steuern, und es erreicht nur Menschen, die jemanden kennen, der Sie kennt. Alle anderen suchen bei Google. Und selbst der empfohlene Kunde schaut heute erst einmal nach, wie Ihr Betrieb im Netz aussieht, bevor er anruft.
Marketing für Handwerker heißt deshalb nicht, Werbeprofi zu werden. Es heißt, an den wenigen Stellen sichtbar und überzeugend zu sein, an denen Ihre Kunden ohnehin suchen. Dieser Ratgeber sortiert die Wege ehrlich: was schnell wirkt, was dauerhaft trägt, was Geld verbrennt.
Es gibt keinen Geheimtrick, es gibt sieben Kanäle. Der Unterschied zwischen vollen und leeren Auftragsbüchern liegt darin, welche davon man bewusst bespielt.
Ihr wertvollster Kanal, denn er kostet nichts und bringt Vertrauen mit. Aber er ist ein Zufallskanal: Sie können ihn pflegen, aber nicht hochdrehen, wenn das Auftragsbuch leer wird.
Pflegen, nicht allein darauf bauenDer Karteneintrag mit Bewertungen, der bei „Elektriker in der Nähe" erscheint. Kostenlos, unterschätzt und für lokale Betriebe oft der schnellste Hebel überhaupt.
Sofort angehenIhr Betrieb, rund um die Uhr erreichbar. Fängt alle auf, die Sie prüfen wollen, und gewinnt die, die noch keinen Betrieb kennen. Der einzige Kanal, der komplett Ihnen gehört.
Das FundamentMyHammer, Blauarbeit, Check24 und Co. liefern schnell Anfragen, aber zu deren Bedingungen: Gebühren oder Provision, Preisvergleich mit Billiganbietern, und der Kunde bleibt Kunde des Portals.
Überbrückung, kein FundamentBezahlte Anzeigen über den Suchergebnissen. Wirkt sofort und lässt sich exakt auf Ihre Region eingrenzen, kostet aber bei jedem Klick. Sinnvoll, wenn das Fundament steht.
BeschleunigerVorher-Nachher-Fotos von Baustellen funktionieren gut und kosten nur Zeit. Gut für Bekanntheit und Bewerber, selten der direkte Auftragsbringer.
Kür, nicht PflichtBeschriftete Fahrzeuge und Bautafeln arbeiten jeden Tag mit. Wer das Fahrzeug sieht und den Namen googelt, muss dann allerdings etwas Gutes finden. Sonst war die Beschriftung umsonst.
Klassiker, der aufs Netz zeigtViele Betriebe suchen nach „Aufträge für Handwerker" und landen bei den Portalen. Die verschweigen in ihrer Werbung nicht, was sie bieten, aber gern, was es kostet. Die ehrliche Einordnung:
Portale sind wie Leiharbeit für Ihr Auftragsbuch: völlig in Ordnung, um eine Lücke zu füllen. Aber niemand baut seinen Betrieb dauerhaft auf Leiharbeit auf.
Eine gute Handwerker-Website ist kein Aushängeschild, sie ist ein Mitarbeiter im Vertrieb. Sie beantwortet nachts um zehn die Fragen, die Kunden vor dem Anruf haben: Macht der Betrieb genau das, was ich brauche? Arbeitet er in meinem Ort? Sieht die Arbeit ordentlich aus? Was sagen andere Kunden? Und dann macht sie den nächsten Schritt so einfach wie möglich.
Dafür braucht es keine zwanzig Seiten. Es braucht die richtigen: Ihre Leistungen in Kundensprache, echte Fotos Ihrer Arbeit statt Katalogbilder, Ihr Einzugsgebiet, Bewertungen und eine Anfrage, die in zwei Minuten ausgefüllt ist. Wie so ein Auftritt für einen Betrieb aussieht, zeigen wir auf unserer Seite Website für Handwerker, inklusive der Bausteine, die aus Besuchern Anfragen machen. Und wie Sie damit bei Google nach vorn kommen, steht ausführlich im Ratgeber SEO für Handwerker.
Bevor Sie einen Euro in Werbung stecken: Holen Sie sich das ab, was Google lokalen Betrieben kostenlos gibt. Der Karteneintrag mit den Bewertungen entscheidet bei Suchen wie „Dachdecker in der Nähe" darüber, wer angerufen wird. Vier Schritte machen den Unterschied:
Inhaberschaft bestätigen, richtige Kategorie wählen, Leistungen, Einzugsgebiet und Öffnungszeiten sauber pflegen. Halbe Profile werden halb so oft angezeigt.
Einmalig, eine StundeBaustellen, Team, Fahrzeuge, fertige Arbeiten. Kunden wollen sehen, wer kommt und wie das Ergebnis aussieht. Katalogbilder erkennt jeder.
Laufend, nebenbei vom HandyZufriedene Kunden bewerten gern, wenn man sie direkt fragt und den Link mitschickt. Bewertungen sind im Handwerk die härteste Währung, kaufen kann man sie nicht.
Zur Routine machenDas Profil überzeugt, die Website schließt ab: gleiche Daten, gleiche Leistungen, ein klarer Weg zur Anfrage. Wenn Sie das nicht selbst pflegen wollen, übernehmen wir das im Rahmen von Google-Unternehmensprofil optimieren lassen.
Einmal sauber aufsetzenSie müssen nicht alles auf einmal machen. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, weil jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut:
Monat 1: Google-Unternehmensprofil vervollständigen, zehn echte Fotos hochladen, die letzten drei zufriedenen Kunden um eine Bewertung bitten. Kostet nur Zeit und wirkt sofort auf die lokale Suche.
Monat 2: Die eigene Website auf Stand bringen oder erstellen lassen: Leistungen, Einzugsgebiet, echte Fotos, einfache Anfrage. Ab jetzt zeigen Fahrzeugbeschriftung, Empfehlung und Profil auf ein Ziel, das überzeugt.
Monat 3: Bewertungsroutine festigen, erste Inhalte für häufige Kundenfragen ergänzen, und erst jetzt entscheiden, ob bezahlte Werbung oder ein Portal zusätzlich Tempo bringen soll. Aus Stärke ergänzen, nicht aus Not.
Die ehrliche Gegenfrage lautet: Was kostet ein leerer Monat? Ein einziger zusätzlicher Auftrag zahlt bei den meisten Gewerken die Jahreskosten der eigenen Sichtbarkeit. Rechnen Sie deshalb nicht in Ausgaben, sondern in Aufträgen: Ein Portal kostet Sie bei jedem Auftrag mit. Werbung kostet bei jedem Klick. Profil und Website kosten einmal Arbeit und danach fast nichts mehr.
Für die Website gilt bei uns der Festpreis: professionelle Auftritte ab 2.500 €, ohne offene Stundensätze. Was Ihr konkretes Vorhaben kosten würde, sagt Ihnen unser Website-Kosten-Rechner in zwei Minuten, ehrlich und unverbindlich.
Die Kombination aus gepflegtem Google-Unternehmensprofil, echten Bewertungen und einer Website, die Anfragen leicht macht. Das deckt den kompletten Weg ab: gefunden werden, Vertrauen aufbauen, Anfrage bekommen.
Als Überbrückung bei leerem Auftragsbuch: ja. Als Dauerlösung: teuer, denn Sie zahlen dauerhaft Gebühren, stehen im Preisvergleich und bauen kein eigenes Fundament auf. Portale ergänzen die eigene Sichtbarkeit, sie ersetzen sie nicht.
Das Unternehmensprofil wirkt oft innerhalb weniger Wochen, die Website braucht je nach Wettbewerb einige Monate, bis Google ihr vertraut. Deshalb gilt: früh anfangen, nicht erst, wenn das Auftragsbuch leer ist.
Nein. Wenn Ihnen Baustellenfotos auf Instagram oder Facebook liegen, ist das ein schöner Zusatz, auch für die Mitarbeitersuche. Aufträge entscheiden sich für die meisten Betriebe aber in der Google-Suche.
Marketing für Handwerker ist keine Zauberei und kein Vollzeitjob. Es ist die Entscheidung, die zwei Kanäle in Ordnung zu bringen, die Ihnen gehören: Ihr Google-Profil und Ihre Webseite. Alles andere, Portale, Anzeigen, Social Media, kann darauf aufbauen, wenn es zum Betrieb passt. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Betrieb heute steht, sagt Ihnen unser kostenloser Website-Check in 48 Stunden, was funktioniert und was Sie Aufträge kostet.