Baukasten, WordPress oder Agentur? So finden Betriebe den richtigen Weg
Drei Wege führen zur Website und alle drei können richtig sein. Ein ehrlicher Vergleich von Kosten, Zeitaufwand und dem, was am Ende dabei herauskommt.
Drei Wege führen zur Website und alle drei können richtig sein. Ein ehrlicher Vergleich von Kosten, Zeitaufwand und dem, was am Ende dabei herauskommt.

Bevor es um Anbieter geht, gehört eine Frage geklärt: Soll die Website nur existieren, Adresse, Öffnungszeiten, ein paar Fotos für Leute, die Sie ohnehin schon kennen? Oder soll sie Kunden bringen, gefunden werden, überzeugen, Anfragen produzieren? Wer voll ausgelastet ist und nur über Empfehlungen arbeitet, braucht eine digitale Visitenkarte. Wer wachsen will, braucht ein Werkzeug. Die Antwort entscheidet über den Weg.
Für 10 bis 30 € im Monat klicken Sie sich an einem Wochenende eine Seite zusammen, ohne Technikkenntnisse, mit fertigen Vorlagen. Für die reine Visitenkarte ist das völlig in Ordnung.
Die Grenzen zeigen sich später: Die Vorlagen sehen aus wie tausend andere Seiten, beim lokalen SEO und beim Tempo setzt die Plattform die Schranken, und mit jeder Zusatzfunktion steigt die Monatsgebühr. Der größte Haken ist das Mietmodell, kündigen Sie den Vertrag, ist die Website weg. Nach fünf Jahren haben Sie mehr bezahlt als für eine solide eigene Seite, besitzen aber nichts.
WordPress ist das meistgenutzte Website-System der Welt: mächtig, erweiterbar, und die Seite gehört wirklich Ihnen. Wer Freude an Technik hat, kann damit sehr weit kommen.
Die ehrliche Rechnung steht auf der Zeitseite: Theme auswählen, Plugins verstehen, Texte schreiben, und danach dauerhaft Updates, Backups und Sicherheit im Blick behalten. Anfangs sind das Wochenenden, danach jeden Monat ein paar Stunden, zuverlässig, nicht „wenn mal Luft ist“. In unseren Website-Checks sehen wir das häufigste Ergebnis dieses Wegs: die engagiert gestartete, dann verwaiste Seite, veraltet, langsam und ungepflegt.
Der teuerste Weg und der einzige, bei dem Sie Strategie, Design, Texte, SEO und Technik aus einer Hand bekommen, während Sie Ihrem eigentlichen Geschäft nachgehen. Was das realistisch kostet, haben wir transparent aufgeschrieben: ab etwa 2.500 € für den professionellen Einstieg.
Ob sich das rechnet, hängt an einer einzigen Zahl: dem Wert eines Neukunden. Bei einem Auftragswert von 3.000 € refinanziert ein einziger zusätzlicher Auftrag pro Quartal die ganze Investition. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten: schriftlicher Festpreis, Design vor der Hauptzahlung, und die Website gehört am Ende Ihnen.
Die Frage ist nicht, was die Website kostet, sondern was ein verlorener Auftrag kostet.
Für Betriebe, die voll ausgelastet sind und nur eine digitale Visitenkarte mit Adresse, Öffnungszeiten und ein paar Fotos brauchen. Sobald Neukunden über Google kommen sollen, stößt der Baukasten an seine Grenzen.
Sie sind gemietet: Wer kündigt, verliert die komplette Website. Dazu setzt die Plattform die Grenzen bei Sichtbarkeit, Ladezeit und individueller Gestaltung.
Ja, sobald ein Neukunde mehrere hundert Euro wert ist: Dann refinanziert sich eine professionelle Website oft schon über wenige zusätzliche Aufträge pro Jahr.