Website-Texte, die verkaufen: sieben Regeln für Handwerker und Dienstleister
„Herzlich willkommen auf unserer Homepage“ hat noch keinen Auftrag gebracht. Sieben Regeln, mit denen aus Besuchern Anfragen werden, mit Beispielen zum Übernehmen.
„Herzlich willkommen auf unserer Homepage“ hat noch keinen Auftrag gebracht. Sieben Regeln, mit denen aus Besuchern Anfragen werden, mit Beispielen zum Übernehmen.

Die meisten Website-Texte kleiner Betriebe beginnen bei der Firma: gegründet 1987, Tradition, Qualität, „Ihr zuverlässiger Partner“. Der Besucher hat in diesem Moment aber nur eine Frage: Macht der, was ich brauche und zwar bei mir in der Nähe? Beantworten die ersten Zeilen das nicht, ist er zurück bei Google, bevor das schöne Titelfoto fertig geladen hat.
Texte sind das am meisten unterschätzte Element einer Website. Das Design holt die Aufmerksamkeit, aber der Text macht aus dem Besucher eine Anfrage.
Niemand liest Websites zum Vergnügen. Gelesen wird, was bei der Entscheidung hilft.
Was bieten Sie an? Wo? Und was hat der Kunde davon? Aus „Herzlich willkommen!“ wird so: „Badsanierung in Bremen, zum Festpreis, fertig in 14 Tagen.“ Eine Zeile, drei Antworten. Wer das liest, weiß sofort, ob er richtig ist und genau das hält ihn auf der Seite.
Ein einfacher Test: Zählen Sie auf Ihrer Startseite „wir“ und „uns“ und dann „Sie“ und „Ihr“. Führt „wir“, ist der Text eine Selbstvorstellung, kein Verkaufsgespräch. Statt „Wir verfügen über modernste Technik“ lieber: „Ihre Heizung läuft wieder, meist noch am selben Tag.“
„Schnell, zuverlässig, günstig“ schreibt jeder, also liest es niemand. Konkretes bleibt hängen: „Rückruf innerhalb von 24 Stunden“, „über 300 Dächer in Bremen und umzu“, „Meisterbetrieb seit 2009“. Zahlen wirken, weil sie nachprüfbar klingen und weil sie Ihr Wettbewerber so nicht stehen hat.
Jeder Interessent hat dieselben stillen Fragen: Was kostet das ungefähr? Wie lange dauert es? Wie viel Schmutz macht das? Muss ich dabei sein? Wer diese Fragen auf der Seite beantwortet, bevor sie gestellt werden, gewinnt Vertrauen und nebenbei die KI-Suche: Klar formulierte Fragen und Antworten sind genau das Material, das ChatGPT & Co. zitieren.
„Höchste Qualität“ ist eine Behauptung. Ein Foto der echten Baustelle mit zwei Sätzen zum Projekt ist ein Beweis und schlägt jede Stockfoto-Galerie. Dazu gehören Google-Bewertungen im Wortlaut, Zertifikate und Projektzahlen. Wie so etwas aussehen kann, zeigen unsere Referenzen.
Auf der Baustelle sagen Sie ja auch nicht „Die Terminvereinbarung erfolgt fernmündlich“. Der Vorlesetest entlarvt jeden Amtsdeutsch-Satz: Was gesprochen seltsam klingt, wird umformuliert. Fachbegriffe dürfen vorkommen, aber übersetzt („Hydraulischer Abgleich, damit jeder Heizkörper gleich warm wird“).
Jede Seite braucht genau eine Handlungsaufforderung: anrufen oder das Formular ausfüllen. Wer am Seitenende fünf gleichwertige Buttons anbietet, Newsletter, Social Media, Broschüre, Rückruf, Gästebuch, bekommt von Verwirrten gar keinen Klick.
Gute Texte und gute Rankings sind kein Zielkonflikt, Google belohnt seit Jahren das, was Lesern hilft. Die Basis ist schnell beschrieben: Der Hauptbegriff samt Ort gehört in die Überschrift, Zwischenüberschriften beantworten echte Kundenfragen, jede Leistung bekommt ihre eigene Seite. Keyword-Stopfen dagegen schadet beidem. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu steht im Leitfaden Lokales SEO in Bremen und was eine Website mit solchen Texten kostet, rechnet unser Preis-Artikel vor.
So lang, wie er Kundenfragen beantwortet: Startseiten kommen meist mit 300 bis 600 Wörtern aus, Leistungsseiten mit 500 bis 900. Länge allein ist kein Qualitätsmerkmal, Vollständigkeit zählt.
In einem Satz, was Sie für wen und wo tun, dann die wichtigsten Leistungen, Beweise wie Bewertungen und Projekte, und eine klare Handlungsaufforderung. Details gehören auf eigene Leistungsseiten.
Ja. Eine eigene Seite pro Leistung kann deren Suchbegriffe gezielt abdecken, beantwortet die Fragen genau dieser Kunden und rankt besser als eine Sammelseite mit Stichpunktliste.